Kommunalblog Lehrte

SPD-Fraktion vertraut Hans Ahrens

Posted in Lehrte, Stadt Lehrte by kommunalblog on 18. November 2009

Na und? Es war nicht wirklich zu erwarten, dass die Mitglieder der SPD-Fraktion, die noch vor wenigen Tagen im Rat dieses Bürgerbetrugs-Spektakel vorgeführt haben und die sich somit wenig darum kümmern, was ihre Wähler und was ihre eigenen Genossen denken, plötzlich die Seite wechseln. Wie auch? Sie haben ja mitgemacht.Ob sie sich damit allerdings selbst einen Gefallen getan haben oder ausschließlich Hans Ahrens und den restlichen Fraktionsvorstand in seiner beispiellosen Selbstherrlichkeit auf dem Weg zum „Endsieg“ unterstützt haben, bleibt abzuwarten.
Ob nun Jens Utermann in Steinwedel, Hugo Voges in Hämelerwald, Christa Saß in Lehrte oder Günther Friedrich in Ahlten: sie alle haben sich nun eingeschworen auf den Kurs des Fraktionsvorsitzenden und sind somit moralisch ebenso haftbar für die Geschehnisse der letzten 4 Monate in dieser Partei. Sie sprechen ihm das Vertrauen aus, sie finden es gut. So kommt es an und das heißt es auch. Nimmt man die fünf „Aufrechten“ (wie es immer so schön geschrieben wird) raus, sind nun alle verbliebenen Stadtratsmitglieder der SPD genau so schlimm wie ihr Chef. (SPD-Stadtratsfraktion)

Alle diese Stadtratsmitglieder müssen sich zukünftig mit Recht die Frage gefallen lassen, warum Wahlversprechen gebrochen, die Parteibasis ignoriert, neue Regeln erfunden, die eigene Meinung geändert und mit allen diesen Vorgängen schließlich aus einer einstmals großen und mächtigen Partei hier vor Ort ein zerstrittener Haufen wurde.
Da kann man fast nur hoffen, dass sich ein paar Leute noch besinnen, weil sie das alles in ihrer Absolutheit dann doch wieder nicht gewollt haben. Sind ja nicht alles böse Menschen. Horst Köhler würde in einer Ruckrede wohl sagen:

Wacht auf und kehrt um, bevor es zu spät ist!

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3 Antworten

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  1. WortKarg said, on 19. November 2009 at 22:28

    Also mal ganz ehrlich… „Endsieg“…
    Da hat sich aber jemand gehörig disqualifiziert, was Kritik an Nazi-Vergleichen angeht, was?

  2. Kommunalblog said, on 20. November 2009 at 16:33

    @WortKarg … ich sehe ein, dass das Kaliber der Wortwahl ein paar Nummern zu groß war, sprich unangemessen. Allerdings bleibt die inhaltliche Komponente dieses Begriffs – jenseits aller historischen Vorbelastungen – unabgeändert bestehen.

  3. Nico Klein said, on 21. November 2009 at 21:37

    Diese Argumentation habe ich doch in letzter Zeit schon einmal gehört! Wo war das nur…


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