Kommunalblog Lehrte

Das Soziale entdecken – CDU wählen

Posted in Lehrte by kommunalblog on 9. Juli 2008

Nach Recht und Ordnung hat die CDU Lehrte sich mit der Lehrter Tafel nun ein weiteres sicheres Feld gesucht, auf dem sie punkten kann. Nicht schlecht und mehr als intelligent. Zudem will ich ruhig auch sagen: mehr als sinnvoll.

Lehrtes Christdemokraten können damit weitere Wählerschichten erschließen und auf dem ureigensten Terrain der Sozialdemokraten erneut Punkte gewinnen auf dem langen Marsch zur Kommunalwahl 2011.Die Sozis müssen sich wahrscheinlich insgeheim zu Tode geärgert haben, als sie vor kurzem den Antrag der CDU in der Zeitung nachlesen konnten: wie kann es sein, dass nun ausgerechnet noch die „Ärmsten der Ärmsten“ von der größten Lehrter Opposition beackert werden?

Die Sozialdemokraten um Hans Ahrens haben mal wieder einen Zug vorbeifahren lassen, ein dringendes Problem der Stadtverwaltung übergeben oder schlichtweg gepennt und die CDU-Mannen haben einen einen ebenso schlichten wie sinnvollen Antrag daraus gebastelt. Und das sogar mit Null-Arbeit, denn der Antrag zum Ausbau der Lehrter Tafel, bzw. zur Erweiterung ist ja keine detaillierte Studie über die vielfältigen Möglichkeiten und Wege. Nein, es ist eine Anfrage und diese wurde öffentlichkeitswirksam eingebracht. Deswegen: Null Arbeit, maximaler Effekt.

Und, die Sozialdemokraten mögen sich nun darauf ausruhen, dass ihrer Meinung nach die Kunden der Tafel ohnehin das Vertrauen in die Politik bereits vor Jahren verloren haben und nicht mehr wählen gehen und es deshalb keine Wählerstimmen bringen kann. Aber das stimmt nur an der Oberfläche. Hinter der Tafel steht die Lehrter Mittelschicht, die Masse an gutsituierten BürgerInnen, die gerne mal ein paar Euro spenden, die interessiert sind, die das Herz noch am rechten/linken Fleck sitzen haben und die auch wählen gehen. Das ist die Zielgruppe der CDU mit diesem Antrag und diese wurde sehr wohl erreicht.

Lehrtes Sozialdemokraten sollten aufpassen, dass Ihnen nicht die Themen abgenommen werden. Ausgehen werden sie sicherlich nicht. Da kann auch Frau Thomschke, die jugendpolitische Sprecherin (oder so) der SPD allein nicht mehr viel ausrichten. Zur Sozialpolitik gehört noch mehr!

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