Kommunalblog Lehrte

Plädoyer fürs Nichtstun – Arbeit mit der HBB

Posted in Allgemein by kommunalblog on 23. September 2007

Ob nun die 40 AHORNE von heute oder das Lehrter Dauerthema KREISEL oder etwa das Dauerchaos auf dem Edeka-PARKPLATZ, wozu muss man sich eigentlich noch mit der HBB abgeben. Bringt doch ohnehin alles nichts.

Ich bin mir nicht sicher, ob mir die hiesigen Kommunalpolitiker mitsamt Verwaltung wirklich leid tun sollten. Immer wenn mal wieder ein Problem entstanden ist werden Sie von der Bevölkerung belästigt und zum Handeln genötigt. Ständig müssen Sie bei Herrn Ortner und den anderen Kollegen des Lübecker Investors anrufen und um Abhilfe bitten. Aha … bitten … vielleicht liegt darin schon das Problem.

Man stellt sich immer die Frage, inwieweit eigentlich Verträge existieren, nach denen die HBB auch zu einer Handlung gezwungen werden kann. Seien es die Bäume oder der Parkplatz – es wäre geradezu stümperhaft auf den Good Will der HBB zu pochen, denn der existiert ja definitiv nicht. Bürger, glaubt keinem Kommunalpolitiker, der Euch das Gegenteil erzählt: der HBB ist unsere Stadt völlig egal, sowohl in Bezug auf das Aussehen als auch in Bezug auf die Funktionstüchtigkeit der neu gebauten Infrastrukturanlagen (Kreisel, Parkplatz). Oder lässt das „Aussitzen“ der HBB andere Schlüsse zu? Stellungnahmen sind gerne gesehen.

Es ist in diesem Bezug natürlich auch grob fahrlässig vom Anzeiger, bei der großartigen Ahorn-Frage lediglich den Wiederbeschaffungswert der Bäume zu benennen, anstatt auch mal die Maßnahme-Kosten selbst auch zu beziffern, also das Ausbuddeln der alten und Eingraben der neuen Bäume. Muss ja ohnehin die HBB zahlen, aber trotzdem.

Auf jeden Fall lassen alle diese Fälle wenig Platz für ein gutes Gefühl, wenn es jetzt darum geht, wieder mit der HBB das C-Gelände zu überplanen. Viel versprechen, nichts halten. Nach dieser Devise werden sich mit 90%iger Wahrscheinlichkeit wieder alle über den Tisch ziehen lassen und es anschließend als pragmatische Lösung verkaufen. Dieser Disput wird hier aber sicherlich noch breit diskutiert werden, wenn erst einmal die Pros und Contras auf dem Tisch liegen.

Liebe Bürger, lasst Euch aber auf keinen Fall von dem zwar richtigen aber untauglichen Argument abspeisen, dass alles die Schuld der HBB ist. Die HBB-Investoren waren gewollt, sie wurden hofiert und ihnen wurde gedankt: Nun sollen die Danksager von einst auch mit den Fehlern ihrer „Freunde“ umgehen.

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