SPD bleibt dabei: WEL muss bei sich selbst anfangen
Wie schon berichtet ist die Lehrter WEL ein Quängel- und Nörgel-Verein ersten Ranges. Schuld sind immer die anderen. Logisch. Und sehr wahrscheinlich werden sie auch gehört vom Lehrter Volk. Dennoch hat sich die SPD Abteilung Lehrte nun ein weiteres Mal hinter die aktuelle Lösung gestellt und nicht dem populistischen Geschrei nachgegeben. Sicherlich hätte man einen leichteren Job, wenn man einfach immer alles laufen lässt. Allerdings kann das natürlich auch keiner bezahlen. Schließlich müssten dann Steuergelder versenkt werden, weil Einzelhändler ihr Handwerk nicht verstehen und die Zeichen der Zeit nicht zu deuten wissen. Aus diesem Grund muss Politik vorausschauender sein und diese Subventionierung von Unfähigkeit verhindern.
Das ist natürlich nicht im Interesse der Unfähigen und um so lauter wird das Gebrüll.
Sicherlich ist bei der Überplanung des ehemaligen Zuckergeländes vieles daneben gegangen. Ohne Frage. Alle sind vor dem Investor eingeknickt und herausgekommen ist ein “Magnet”, der vor allem erst einmal die übrigen Lehrter Supermärkte in den Ruin treibt. Allerdings hat sich auch die WEL nicht durch Konstruktivität ins Rampenlicht befördert. Selbst schuld könnte man also meinen.
So ist es aber ja nicht. Den armen Menschen soll geholfen werden und vor allem aus einem Grund: damit es in unserer kleinen Stadt schön bleibt, bzw. “noch schöner”. Das ist die Motivation der PolitikerInnen und sie sollte es auch bleiben. Dazu gehört auch, dass die Einzelinteressen von örtlichen Einzelhändlern auch mal beiseite geschoben werden, erst recht, wenn es sich um schwachsinnige Lösungen wie “mehr Verkehr - mehr Kaufkraft - alles ist gut” handelt.